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Film

GESCHICHTEN VOM FRANZ

Feature film, Austria/Germany 2022

 

DCP, Colour, 79 min

 

Distribution: Wild Bunch Germany, Wild Bunch Austria, Filmcoopi
World Sales: atlas international

 

Cinema release: 14th of april 2022

 

When Franz discovers the influencer Hank Haber, his two best friends Gabi and Eduard are at first skeptical. But Franz, as the smallest in class, with his unpredictable beeping voice, is very much up for any kind of advice! In addition to his teacher Zick Zack, the queen of the class Elfi is causing him recently headaches. Franz realizes that the seemingly simple path does not lead to the goal when Gabi is suddenly gone. Even his mom and dad are at a loss, and the parents of Gabi anyway. So Franz and Eduard set off on an adventurous search all by themselves – bypassing the terrifying Mrs. Berger – in the end the trio finds again what they thought they had lost: the biggest friendship that can be found in the world.

 

Director: Johannes Schmid
Screenplay: Sarah Wassermair based on the books series by Christine Nöstlinger
Casting: Martina Poel
Director of photography: Matthias Grunsky
Set Design: Renate Schmaderer
Costume Design: Leonie Zykan
Makeup Design: Verena Eichtinger, Regina Breitfellner
Editing: Karin Hammer
Film Composer: Toni Martin Dobrzanksi
Original Songs: Marco Wanda
Producers: Michael Kitzberger, Katharina Posch, Wolfgang Widerhofer, Nikolaus Geyrhalter, Markus Glaser, Ingo Fließ

 

With: Jossi Jantschitsch, Nora Reidinger, Leo Wacha, Ursula Strauss, Simon Schwarz, Philipp Dornauer, Maria Bill, Rainer Egger, Julia Edtmeier, Arwen Hollweg, Laurenz Haider, Vedat Erincin, Deniz Cooper, Anna Holter, Matilda Holter and many more

 

A co-production by NGF – Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion GmbH and if…productions Film GmbH

Supported by:
Filmfonds Wien
FISA Filmstandort Austria
Österreichisches Filminstitut
ORF Film/Fernseh-Abkommen
Land Niederösterreich

Festivals and Awards

 

Prädikat: Besonders wertvoll
Diagonale Graz 2022
Zlin Filmfestival 2022
Goldener Spatz 2022

Press Comments

 

Ein wunderschönes Kinoabenteuer für die ganze Familie. GESCHICHTEN VOM FRANZ ist genau die Art Kinderfilm, die mit einer großen Portion Wärme und Sympathie die Zielgruppe auf Augenhöhe ansprechen kann.
(Prädikat: Besonders wertvoll, Film- und Medienbewertung)


Wie soll ein Kinderfilm heute aussehen? So wie Geschichten vom Franz. Drehbuchautorin Sarah Wassermair und Filmemacher Johannes Schmid gelingt, was die wenigsten Kinderbuchverfilmungen hinkriegen: Einen Stoff aus den 1980er Jahren ins Hier und Heute zu transportieren, der den Charme der Buchvorlage behält, ohne altmodisch, langweilig oder überdreht zu sein. „Geschichten vom Franz“ basiert auf der Buchreihe von Christine Nöstlinger, ist aber ein eigenständiger und zwar ein großartiger Kinder- und Familienfilm!
(Verena Schmöller, kino-zeit.de)

 

In „Geschichten vom Franz“ sind die Geschlechterverhältnisse und Liebesformen der Gegenwart auch sonst nähergekommen. Franz’ Vater (Simon Schwarz) kümmert sich offenbar um den Haushalt und backt Polenta-Kirschkuchen, den dann niemand essen will. Seine Mutter (Ursula Strauss) nimmt Franz manchmal mit in die Schule, wenn sie zur Arbeit fährt, aber Ratschläge hat sie natürlich auch für ihn. Gabis Eltern sind geschieden, aber das wird ohne großes Drama präsentiert. Wie Regisseur Johannes Schmid überhaupt alles unaufgeregt inszeniert, aber keineswegs langweilig. Schmid hatte mit den Kinderfilmen „Blöde Mütze!“ (2007) und „Wintertochter“ (2011) reichlich Preise und Aufmerksamkeit bekommen. Seither hat er viel am Theater inszeniert, das Kino aber dennoch nicht verlernt. (…) In emotionalen Momenten zeigt sich dann, wie gekonnt Schmid junge Talente und erfahrene Schauspieler zusammenbringt. (…) Das alles ist sehr kindgerecht, ohne je belehrend zu sein, und dramatisch, ohne Übertreibungen zu brauchen. Und das Ende ist aufregend, ohne sich künstliche Gefahren herbeizufantasieren. Die Welt der Grundschule genügt „Geschichten vom Franz“ vollauf, mit all ihren Cliquen und kleinen Gehässigkeiten; das ist für ein Kind schon Überforderung oder wenigstens Abenteuer genug. Weder die Eltern noch Herr Zickzack und auch nicht die schräge Nachbarin Frau Berger (Maria Bill) werden zu Witzfiguren degradiert. Die „Geschichten vom Franz“, das ist eine Wohltat, sind einfach nur Geschichten, wie sie wirklich sein könnten: ein wenig zugespitzt, ein wenig schelmisch überhöht, aus einer insgesamt behüteten Kindheit, auf die eine liebevolle Erzählerin blickt, der Brigitte Kren ihre Stimme leiht. Christine Nöstlinger, die gegen Verfilmungen ihrer Bücher grundsätzlich nichts einzuwenden hatte, hätte an diesen Geschichten wohl ihre Freude gehabt.
(Rochus Wolff, filmdienst)

 

„Geschichten vom Franz“ ist weder schrill noch fad, nicht anbiedernd oder stressig, sondern ganz einfach ein grundentspannter, fröhlicher Kinderfilm, der genau hinhört, wie es seinen Figuren geht, und voller sinniger Details ist.
(Magdalena Miedl, orf.at)

 

Mit „Geschichten vom Franz“ kommt ein Kinderfilm in unsere Kinos, der sich absolut auf Augenhöhe der Zielgruppe bewegt. Die Geschichte stammt aus der Feder von Christine Nöstlinger. So warm und echt sie ihre Geschichten erzählt, ist auch dieser Film. Die Regie führte Johannes Schmid und es ist ihm gelungen einen Kinderfilm zu kreieren, der für Kinder absolut cool und lustig ist, der aber auch für Erwachsene höchst sehenswert ist. Die Geschichte ist toll und voller Witz.
(Ali Tschertow, fishbookletters.de)

 

Christine Nöstlingers legendärer Kinderbuchklassiker bekommt nun endlich seine verdiente, moderne Kinoadaption. Denn nicht nur Mobbing ist in der stimmigen Inszenierung von Regisseur Johannes Schmid ein Thema, sondern auch der Umgang mit hartnäckigen Geschlechterklischees und verkrusteten Rollenverständnis. Gelungene Kinounterhaltung mit Humor und Tiefgang. Unterstützt von einer brillanten östereichischen Schauspielerriege, angefangen von dem Newcomer Joss Jantschisch über Simon Schwarz bis hin zu Ursula Strauss, ein schauspielerndes Naturereignis.
Regisseur Johannes Schmid feierte sein Regiedebüt mit dem mehrfach preisgekrönten Jugendfilm „Blöde Mütze!“ Für seinen zweiten Kinofilm „Wintertochter“ erhielt der Niederbayer den Deutschen Filmpreis für den „Besten Kinderfilm“. Kein Wunder, dass es ihm gelingt, Christine Nöstlingers Kultfigur erfrischend modern zu inszenieren. Natürlich und unprätentiös erzählt und gespielt besticht seine Kinderbuch-Adaption.
(Luitgard Koch auf programmkino.de)

 

Die Franz-Geschichten sind vollkommen aus der Sicht des Jungen erzählt und deshalb so wahrhaftig. Regisseur Johannes Schmid, der bereits die prämierten Filme „Blöde Mütze“ (2006) und „Wintertochter“ (2011) verantwortete, gelingt es spielerisch, die Haltung der Autorin Nöstlinger bildhaft zu machen. Er trifft den Duktus des Wiener Schmäh und bleibt immer auf Augenhöhe der Kinder. Neben Franz sind das noch dessen beste Freundin Gabi und sein bester Schulfreund Eberhard. Zusammen arbeiten sie an Franz‘ Plan, ein echter Kerl zu werden. Über weite Strecken wirkt der Film im besten Sinne anachronistisch, denn die Geschichte ist schlicht und überschaubar ohne viel Nebenschauplätze. Zum Glück konzen­triert sich das Drehbuch auf Franz und seine Probleme. Nebenbei erzählen die Familienkonstellationen ganz selbstverständlich neue Strukturen mit, ohne sie groß hervorzuheben. Franz‘ Vater ist der Hausmann in der Familie, und bei Gabi gibt’s immer wieder Papa-Wochen, auch ihre Mutter arbeitet. Das ist im Gegensatz zu vielen anderen Kinderfilmen erfrischend unspektakulär erzählt, weil es so alltäglich ist. Auch dies ist eine Neuinterpretation des Nöstlinger-Kosmos, die ihr sicher gefallen hätte. Die hervorragenden Kinderdarsteller und bekannten österreichischen erwachsenen Schauspieler machen den Film zu den Liedern des Wiener Rocksängers Marco Wanda zu einem echten Kinoerlebnis.
(Kathrin Hoffmann in epd film, 4 von 5 Sternen)

 

Johannes Schmid („Blöde Mütze!“) verfilmt Christine Nöstlingers Buchreihe aus kindgerechtem Blickwinkel und mit Wiener Charme, zu dem auch drei Songs von Wanda-Frontmann Marco Wanda beitragen. Klein, aber oho! Süßer Kinderfilm mit kluger Botschaft!
(TV Spielfilm)

 

Nachdem kürzlich erst das Remake von PETERCHENS MONDFAHRT gezeigt hat, wie Kinderfilme besser nicht inszeniert werden sollten, bietet uns GESCHICHTEN VOM FRANZ basierend auf der gleichnamigen Buchreihe genau das Gegenteil und bildet quasi eine Schablone für die gelungene Erzählung von Kinderabenteuern. Der Film (…) erinnert an so tolle Geschichten wie PIPPI LANGSTRUMPF und die MICHEL AUS LÖNNEBERGA-Geschichten. Statt weltverändernde Dramen zu eröffnen, konzentriert sich die Geschichte auf eine kleine persönliche Geschichte, die deutlich zeigt, wie aus Erwachsenenperspektive belanglos eigentlich Probleme von Kindern sein können, während sie jedoch für unsere Jüngsten nahezu einen Weltenzusammenbruch bedeuten können. GESCHICHTEN VOM FRANZ sensibilisiert für die vielen kleinen Alltagsthemen und gönnt uns einen wundervollen Blick auf die Welt aus der Perspektive von Kindern. Ich finde solche Geschichten wundervoll und bin absolut der Meinung, dass sie ein großes Publikum verdient haben.
(Michel Rieck, riecks-filmkritiken.de)

 

Der bayerische Regisseur Johannes Schmid hat mit der Drehbuchautorin Sarah Wassermair die so einfühlsam im Kinderbuchklassiker „Geschichten vom Franz“ gezeichneten Figuren behutsam in die Gegenwart geholt: Das etwas kleinwüchsige Lockenwunder Franz, seine Gabi und deren bester Freund Eberhard sind nicht unnötig aufgeplustert, sondern im Vergleich zu vielen deutschen Kinderbuchverfilmungen sympathisch normal. Die Schulprobleme werden glaubwürdig und nachvollziehbar inszeniert und die Komik steht im Geiste der 2018 verstorbenen Autorin mit der ihr eigenem zeitlosen Humor. Dass Wiener Herzblut in der Verfilmung steckt, merkt man nicht nur am namhaften Eltern-Cast, der mit Ursula Strauss und Simon Schwarz punktet. Auch der „Wanda“-Frontmann hat extra Songs für diesen Film geschrieben, der besonders für Grundschüler ein großes Vergnügen ist.
(Xaver.de)

 

Geschichten vom Franz ist eine äußerst gelungene Adaption der Nöstlinger-Geschichten, so entschlossen wie feinfühlig modernisiert, ohne Zeigefinger und Jugendsprache, einfach genau und beglückend geschrieben und inszeniert.
(Kinderfilmblog)